Nur Zufall?

Wie Empowerment verhindert wird
oder die Grossen noch grösser werden

Beginnen wir mit dem Naheliegenden: Seit etwa einem Jahr sind wir alle (mehr oder weniger) den diversen Folgen der Pandemie ausgesetzt. Nach der ersten Schockstarre kam die Zeit des Ausharrens und Wartens, mit einem kurzen Lichtblick im Sommer. Gebannt verfolgten die Menschen die Entwicklung der Fallzahlen und den Fortschritt in der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen.
Für sehr viele Menschen wurden die letzten Monate zunehmend belastender, bedrückend. Während sich einige Wenige ihre Inseln schaffen konnten, litten viele – jung und alt – an der Situation an sich, beruflicher Unsicherheit, finanziellen Einbussen, genereller Unsicherheit. Angst vor DER Krankheit, dem oder der Nächsten, Angst vor Nähe und Körperkontakt, Zukunftsangst.
Ungut macht sich eine zunehmende Polarisierung der Gesellschaft breit: jene, die beflissen „ja“ sagen zu allem, was bezüglich Verhalten vorgegeben wird und den anderen, die wagen, nachzudenken und nachzufragen. Eigentlich wäre doch genau DAS wünschenswert, eine gesunde Pendelbewegung zwischen den Polen, damit sich Entscheide „gut einmitten lassen“, menschengerecht und verträglich sind. Nun, so sieht es grad gar nicht aus, es fallen bitterböse Worte und in unserem Land, in dem freie Meinungsäusserung gewährleistet sein sollte, ist immer öfter zu hören, „dass man dieses oder jenes besser nicht sage“.
Die lange Einführung, um eben „doch etwas zu sagen“. Zwei Punkte sind mir besonders aufgefallen, Parallelen, die – so vermute ich – kaum Zufall sind. In beiden Fällen geht es im weitesten Sinne darum, naheliegende, kostengünstige Mittel zur Vorbeugung oder Unterstützung der eigenen Gesundheit aus dem Bewusstsein zu verdrängen.

Punkt 1
Ein Muotathaler Hausarzt stellt (natürlich neben anderen Fachpersonen) in jahrelanger, akribischer Beobachtung fest, dass bestimmte Erkrankungen einher gehen mit einem niedrigen Vitamin D-Status. Er vergleicht seine Erfahrungen mit vielen Studien, behandelt ältere Menschen in einem Heim mit Vitamin D und kann schwere Covid-Verläufe verhindern. (Das ist sehr rudimentär zusammengefasst, im Link ist alles ausführlich belegt!). Der Arzt fasst seine Beobachtungen zusammen, wendet sich schliesslich in einem offenen Brief an die Taskforce des Bundes, eine Puls-Sendung SRF folgt, in der die Bedeutung von Vitamin D in der Behandlung bzw. Vorbeugung herabgespielt wird (siehe erweiterte Zusammenfassung). Interessierte lesen die Texte, Links siehe unten. Im ganzen Geschehen, in dem eine nicht unbedeutende Anzahl verschiedenster Fachpersonen Teil der Taskforce waren, habe ich von so genannt offizieller Seite nie gehört, was Menschen unternehmen könnten, um Körper und Psyche zu stärken. Diese Fachperson macht das und gibt spannende Hinweise, wie das Immunsystem (der Mensch als körperlich-seelisch-geistig-soziales Wesen) gestärkt werden kann: wie er eigenmächtiger, verantwortungsvoll handeln kann. Und: absolut spannend (vonwegen „wenn dann alles wieder normal ist“): er macht sich wieder zusammen mit anderen Fachpersonen Gedanken, was denn hinter dem verbreiteten Vitamin D-Mangel ursächlich stehen könnte… dass es vielleicht nicht getan ist mit einer kleinen Kurskorrektur.
Hier also die erwähnten Links:
Die Website der Praxis
http://www.arztpraxis-muotathal.ch/de/home/
Zusatzinformationen nach der SRF-Puls-Sendung (plus weiterführende Gedanken zu den Hintergründen des verbreiteten Vitamin-D-Mangels
http://www.arztpraxis-muotathal.ch/fileadmin/user_upload/SRF_Puls_080221_Zusatzinformationen.pdf
Die Empfehlungen zum Immunsystem
http://www.arztpraxis-muotathal.ch/fileadmin/user_upload/Empfehlungen_Immunsystem260320.pdf

Punkt 2
Über Heini Staudinger und seine Waldviertler Schuhe hab ich auch schon geschrieben. In seinem neusten Brennstoff stellt Heini den Film „Fight The Fever“ oder „Das Fieber“ vor. Die österreichische Regisseurin Katharina Weingartner zeigt in ihrem Film auf, wie rücksichtslos die Konzernwelt versucht, ihre finanziellen Interessen durchzusetzen und die Verbreitung eines günstigen Heilmittels (Artemisia) gegen Malaria zu diffamieren.

Die beiden Punkte zeigen m.E., wie wenig die Wirkmacht des Einzelnen gestärkt werden soll; dass günstige, naheliegende Lösungen weder erwähnt und schon gar nicht gefördert werden, dass die Macht dort bleiben soll, wo sie ist und wo unnennbare Summen verdient werden… Kann es wirklich sein, dass die Menschen eine stumme, formbare und roboterhafte Masse werden sollen oder teilweise schon sind? Müssten wir nicht alles daran setzen, dass jedeR in ihrem/seinem Leben möglichst umfassende Kenntnisse und Eigenermächtigung leben kann? Weshalb geben wir immer mehr Kulturtechniken und Traditionen auf, um uns in beängstigender Weise dem billig produzierenden Ausland auszuliefern?
Wollen wir wirklich seelen- und handamputiert wie ferngesteuerte Wesen unser Dasein fristen? Konsumieren von der Wiege bis zur Bahre?

Wer stoppt diesen Irrsinn?

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